PRESSEMITTEILUNG

Professor Dr. med. Udo Rolle, Präsident der DGCH 2024/2025

Sichere Chirurgie für Alle

Kinderchirurg Prof. Udo Rolle an die Spitze der DGCH gewählt

Berlin – Professor Dr. med. Udo Rolle, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main, ist zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie e. V. (DGCH) für die Amtsperiode 2024/25 gewählt worden. Er wird damit auch den 142. Jahreskongress der Fachgesellschaft, den Deutschen Chirurgie Kongress (DCK 2025), leiten. Dieser findet vom 18. bis 20. März 2025 digital und vom 26. bis 28. März 2025 in München statt. Das Motto lautet „Sichere Chirurgie für alle“. Gemeint ist damit größtmögliche Patientensicherheit durch den flächendeckenden und routinemäßigen Einsatz von chirurgischen Checklisten und Qualitätsstandards. Im Fokus steht aber auch der rechtzeitige Zugang zu adäquater chirurgischer Versorgung für alle. Dies schließt insbesondere vulnerable Gruppen wie Kinder, geriatrische Patientinnen und Patienten, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen in prekären Lebenssituationen ein. Bereits im Vorfeld des DCK 2025 sind alle Chirurginnen und Chirurgen aufgerufen, ihren jeweiligen Verantwortungsbereich auf unausgeschöpfte Potenziale für die Patientensicherheit zu überprüfen.

Professor Rolle ist seit 1. November 2008 Direktor der Klinik für Kinderchirurgie am Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt. Seine Schwerpunkte sind angeborene Fehlbildungen bei Neugeborenen, onkologische Kinderchirurgie, Viszeralchirurgie und Kinderurologie. Vor seiner Berufung nach Frankfurt war Rolle Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig. Hier verantwortete er unter anderem die Neugeborenenchirurgie und die kinderchirurgische Notfallmedizin. In seinen klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Forschungen liegt sein Schwerpunkt auf angeborenen Fehlbildungen. Insbesondere untersucht er auf dem Gebiet des autonomen Nervensystems den Darm und den harnableitenden Trakt. Er veröffentlichte zahlreiche Originalarbeiten, die spezifische Veränderungen der Nervenversorgung bei angeborenen Erkrankungen des Darmes und des harnableitenden Traktes darstellen. Rolle erhielt während seiner Tätigkeit am Children’s Research Centre der Universität Dublin (Irland) ein Stipendium der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG).

Der Kinderchirurg ist führend in mehreren wissenschaftlichen Organisationen tätig. Er ist gewählter Präsident der European Pediatric Surgeons Association und der World Federation of Associations of Pediatric Surgery. Darüber hinaus ist er Präsident der UEMS Section of Paediatric Surgery. Von 2020 bis 2023 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH). Des Weiteren ist Rolle Schriftführer der von der DGCH herausgegebenen Zeitschrift „Innovative Surgical Sciences“.

Der Kinderchirurg ist führend in mehreren wissenschaftlichen Organisationen tätig. Er ist gewählter Präsident der European Pediatric Surgeons Association und der World Federation of Associations of Pediatric Surgery. Darüber hinaus ist er Präsident der European Union of Medical Specialists (UEMS), Section of Paediatric Surgery. Von 2020 bis 2023 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH). Des Weiteren ist Rolle Schriftführer der von der DGCH herausgegebenen Zeitschrift „Innovative Surgical Sciences“.

Darüber hinaus ist Rolle mit dem Internationalen Hockeyverband (FIH) verbunden, wo er als Vorsitzender des Health and Safety Committee aktiv an der medizinischen Betreuung der Athletinnen und Athleten etwa bei den Olympischen Spielen 2021 und 2024 mitwirkt. Er ist Autor mehrerer hochrangig publizierter Studien zur Epidemiologie und Prävention von Verletzungen im Feldhockey.

Professor Dr. med. Thomas Schmitz-Rixen, Generalsekretär der DGCH, freut sich auf die Zusammenarbeit und auf neue Impulse für die Fachgesellschaft: „Im Zentrum einer optimalen Patientenversorgung stehen die Patientensicherheit und der Zugang zu einer adäquaten chirurgischen Versorgung für alle. Dies ist die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Daran gilt es immer wieder zu erinnern und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln“.

Bei Veröffentlichung Beleg erbeten.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) und assoziierte chirurgische Fachgesellschaften

Die DGCH, mit derzeit 5 700 Mitgliedern, wurde 1872 in Berlin gegründet. Sie gehört damit im 151. Jahr ihres Bestehens zu den ältesten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften. Sie vereint unter ihrem Dach alle Säulen des Gebietes Chirurgie und vertritt damit mit ihren über die einzelnen Fachgesellschaften assoziierten Mitgliedern mehr als 22 700 Chirurginnen und Chirurgen. Unter dem Dach der DGCH sind folgende Fachgesellschaften vereint: Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG), Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH), Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG), Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie(DGOOC), Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC), Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT), Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG), Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Wissenschaftlicher Träger

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V.
Luisenstraße 58/59
10117 Berlin
www.dgch.de

Veranstalter & Kongressagentur

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DGCH Präsident

Professor Dr. med. Udo Rolle
Direktor der Klinik für Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main

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